MAPPINGS
Bei den MAPPINGS wird neben der einschlägigen Farbigkeit von Landkarten auch deren semantische Dimension zitiert, was ein Sinnspiel zwischen Verstehen und Wahrnehmen stiftet. Denn die ursprüngliche Legende wird nutzlos, sie wird zu einem selbstreferenziellen Zeichen.
Durch farbliche und graphische Gewichtungen bei der Schlichtung entstehen aus visuell prägnanten Informationen sinnliche, lineare Farbverdichtungen, die zwischen einer quasi-informativen und einer malerisch redundanten Lesbarkeit pendeln.
Für den Künstler sind die Mappings “Malerei ohne Pinsel”, aber gleichwohl Malerei. Wie referenziell diese Malerei wiederum ist, zeigen insbesondere die horizontalen Mappings, bei denen der Archetypus der Landschaftsmalerei als Echo anklingt.
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